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Mittwoch, 17. August 2011

So bauen Familien heute

Eine Sache gilt nach wie vor: Die meisten Bauherren bauen vor allem für ihre Eigentumsbildung und eine sichere Altersversorgung. Daneben hat sich eine Menge getan. Wenn Familien heute ihr Traumhaus bauen, ist dieses rund 30 Quadratmeter kleiner, als noch vor fünf Jahren veranschlagt wurden. Dafür wird heute individueller gebaut, Bauherren haben eine Vielzahl differenzierter Wünsche. Viele Baufamilien treibt zudem die Angst vor hohen Energiekosten um: Innerhalb der letzten drei Jahre sind Solaranlagen so gut wie Standard geworden.

Einfamilienhaus, Doppelhaus, Bungalow - wie bauen Familien heute und wo? Und worauf verzichten sie am ehesten, wenn das Budget knapp ist? Die Experten vom Ratgeberportal www.aktion-pro-eigenheim.de haben gemeinsam mit der aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung aus Weimar recherchiert und festgestellt, dass Bauherren immer preisgünstiger bauen, aber in punkto Ausstattung keine Kompromisse machen. Gespart wird vielmehr bei der Größe: Noch vor fünf Jahren war das Traumhaus der meisten Bauherren im Durchschnitt 150 Quadratmeter groß, heute sind es 110 bis 120 Quadratmeter Wohnfläche. Bei der Planung der Grundrisse überwiegt das \"traditionelle\" Konzept, auch wenn die Hälfte der Bauherren (noch) keine Kinder hat. \"Geplant wird mit Arbeits- und Gästezimmer, die dann später zu Kinderzimmern werden können. Zwischen Wohnzimmer und Küche fällt heute meistens die Verbindungswand. Die Küche schließt offen an den Wohnbereich an\", weiß Jürgen Dawo, Präsident der Aktion pro Eigenheim. Und auch in der Stadt wollen nach wie vor nur die Wenigsten bauen, ländliche Regionen und die Speckgürtel um Großstädte werden von den Bauherren bevorzugt.

Bungalow und Doppelhaus auf dem Vormarsch / Energiekosten im Blick

Auch wenn das klassische Eigenheim überwiegt, Bauformen wie Bungalow und Doppelhaus sind auf dem Vormarsch. Statt großer Wohnflächen leben die Bauherren ihre Individualität heute lieber bei der Fassadengestaltung aus: Mehrfarbigkeit liegt im Trend. Keine Kompromisse machen Bauherren bei der Ausstattung - Rollläden, Gäste-WC, Fußbodenheizung im Bad, barrierefreie Dusche und Terrasse gehören für die meisten dazu. Die Energiekosten haben die künftigen Hausbewohnen schon beim Bauen im Blick: \"Moderne 3-fach-Verglasung bei den Fenstern und Solaranlagen zur Warmwasserbereitung sind für viele Bauherren heutzutage unverzichtbar. Die Angst vor zu hohen Energiekosten ist sehr präsent und schlägt sich bei der Ausstattung des Eigenheims nieder\", weiß Dawo.

Umfangreiche Informationen und viele Expertentipps rund ums Bauen und Renovieren finden Interessenten auf dem Ratgeberportal www.aktion-pro-eigenheim.de. Der Newsletter informiert regelmäßig über aktuelle Themen und kostenlose Broschüren helfen bei der Planung von Bau und Finanzierung.

Foto: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH / www.aktion-pro-eigenheim.de

So bauen Familien heute

Dienstag, 16. August 2011

Ethanol-Feuerstellen: Neue DIN-Norm für Ethanol-Kamine gibt Verbrauchern Sicherheit

Seit Januar 2011 definiert die DIN-Norm 4734-1 Anforderungen an sichere Ethanol-Feuerstellen

Frankfurt am Main. - Wenn zum Herbst hin die Abende kühler werden und es früher dunkel wird, erwacht die Sehnsucht nach einem Kamin mit offenem Feuer. Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Wohnungen oder Häusern ohne Kamin-Anschluss greifen dabei immer öfter zu einem Ethanol-Kamin. Denn diese bieten Behaglichkeit und stimmungsvoll flackernde Flammen - ganz ohne Ruß und Rauch.

Die im Januar 2011 veröffentlichte DIN-Norm 4734-1 gibt den Verbrauchern nun die notwendige Orientierung, um ein Gerät auswählen zu können, das auch sicher ist. Denn leider ist es in der Vergangenheit wiederholt zu teils schweren Unfällen mit Ethanol-Brennern gekommen. Ursache dafür waren meist Bedienungsfehler, aber auch mangelhafte Billig-Geräte oder instabile \"Tischfeuer\".

Um solche Unfälle zukünftig zu vermeiden, können schon beim Kauf eines Ethanol-Kamins die Anforderungen der neuen Norm zum Teil selbst vor Ort kontrolliert werden. Hierauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. aufmerksam, unter dessen Dach sich eine eigene Fachabteilung für Ethanol-Geräte gebildet hat.

Die wichtigsten Sicherheitsmerkmale auf einen Blick

- Eine Löschvorrichtung als fester Bestandteil der Feuerstelle.- Bei Standgeräten ein solides Gewicht, das genügend Standsicherheit bietet.- Bei wandhängenden Geräten eine ausreichend stabile Wandbefestigung.- Bei allen Geräten eine deutlich erkennbare Füllstands-Anzeige des Brenners.- Ein Brennstoff-Tank, der maximal drei Liter Inhalt bei Standgeräten und 0,5 Liter bei Tischgeräten nicht überschreitet.- Und: Eine detaillierte Bedienungsanleitung mit klaren Sicherheitshinweisen - insbesondere zum Anzünden, zur Belüftung und zur notwendigen Abkühlzeit vor dem Wiederbefüllen eines noch heißen Kamins.

Hochwertige Ethanol-Kamine erfüllen diese Kriterien. Bei Super-Billig-Angeboten ist hingegen Vorsicht geboten. Denn auch hierbei gilt: Sicherheit hat ihren Preis.

Wer mehr wissen möchte, kann sich auch direkt an die HKI-Fachabteilung oder deren Mitgliedsunternehmen wenden. Es sind dies die Firmen Alfra Feuer (Leutkirch), Beefire (Trier), Blomus (Sundern), Ecosmart Fire (Sidney/Australien), Eurolux/Kaminwunder (Lengerich), The Flame (Jenbach/Österreich), Hark (Duisburg), Planika (Brzoza/Polen), Radius Einrichtungsbedarf (Brühl), Ruby Fires (Langedijk/Niederlande), Safretti (Haaksbergen/Niederlande), Gebr. Schulte (Sundern), Spartherm Feuerungstechnik (Melle) und Wodtke (Tübingen).

Weitere Informationen auch unter www.ratgeber-ethanolkamine.de.

Ethanol-Feuerstellen: Neue DIN-Norm für Ethanol-Kamine gibt Verbrauchern Sicherheit

LEDA Heizeinsatz: Ein neues "Herz" für den Kachelofen - Schon nach wenigen Stunden ist das Feuer neu entfacht

Leer. - Der gemauerte Kachelofen war schon nach wenigen Stunden wieder betriebsbereit - und der zufriedene Hausherr wurde mit einem noch schöneren Blick durch eine größere Sichtscheibe auf ein friedlich flackerndes Flammenspiel im Feuerraum belohnt. Hinzu kam das angenehme Gefühl, etwas Gutes für das Klima, die Umwelt und schließlich auch für den eigenen Geldbeutel getan zu haben.

Dieses Beispiel aus dem hohen Norden zeigt, dass sich die Modernisierung eines Kachelofens einfach und schnell durchführen lässt. Helmut Lamp aus Schönberg in Schleswig-Holstein hatte im vergangenen Jahr beschlossen, seinen veralteten Kachelofeneinsatz aus dem Jahre 1972 gegen einen modernen Heizeinsatz mit einem zusätzlichen Speicheraufsatz austauschen zu lassen. Als Landwirt und Vorsitzender des Bundesverbandes BioEnergie e.V. (BBE) liegt dem Familienvater ein ebenso klimaneutrales wie umweltfreundliches Heizen besonders am Herzen.

Dem vorausgegangen war ein Blick in die seit dem 22. März 2010 geltende neue 1.BImSchV, wonach jeder Besitzer eines Kaminofens, Kachelofens oder Heizkamins bis Ende 2013 seinem Schornsteinfeger gegenüber den Nachweis erbringen muss, dass sein Ofen die neuen Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid (CO) einhält. Bei Geräten, die vor 1975 einer Typprüfung unterzogen wurden, kann es danach eng werden. Halten sie die Emissionswerte nicht ein, müssen sie ein Jahr später stillgelegt werden.

Guss als Werkstoff garantiert eine extrem lange Lebensdauer

Helmut Lamp hatte als ehemaliger Bundestagsabgeordneter die Verordnung selbst mit auf den Weg gebracht und sich dafür stark gemacht, durch den vermehrten Einsatz von Biomasse - dazu zählt vor allem der nachwachsende Rohstoff Holz - den Klimaschutz zu unterstützen. Er entschied sich dabei für einen gusseisernen Kachelofeneinsatz von LEDA, der jetzt sein Wohnhaus angenehm und effizient heizt - mit einem hohen Wirkungsgrad und zusätzlich gespeicherter Wärme.

Das Traditionsunternehmen aus dem ostfriesischen Leer produziert Kaminöfen sowie Kachelofen- und Heizkamineinsätze ausschließlich aus Guss - einem Werkstoff, dessen außerordentliche Hitzebelastbarkeit und Formstabilität eine extrem lange Lebensdauer garantieren. Darum setzt der Hersteller konsequent auf dieses Material und bietet hochwertige Qualität \"Made in Germany\", was sich für den Ofenbesitzer langfristig auszahlt - mit einer dauerhaft sicheren, funktionstüchtigen und vor allem zuverlässigen Gerätetechnik. So wie auf dem unweit der malerischen Ostseeküste gelegenen Hof von Familie Lamp.

Weitere Informationen auch im Internet unter www.leda.de.

LEDA Heizeinsatz: Ein neues "Herz" für den Kachelofen - Schon nach wenigen Stunden ist das Feuer neu entfacht