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Donnerstag, 11. August 2011

Energieausweis setzt sich auf dem Immobilienmarkt nicht durch

Energieausweis bleibt hinter Erwartungen zurück: Nur 48 Prozent der Kaufinteressenten und 30 Prozent der Mietwilligen erkundigen sich bei Besichtigungsterminen danach / Interessenten vertrauen eher dem Auge als dem Papier ? das zeigt die Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de.

Nürnberg, 26. Juli 2011. Kein Erfolgsmodell: Obwohl Mieter und Käufer von Immobilien Wert auf einen hohen Energiestandard legen, interessieren sie sich bei der Besichtigung kaum für den Energieausweis. Das zeigt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Gerade einmal 48 Prozent der Kauf- und 30 Prozent der Mietinteressenten erkundigen sich bei der Besichtigung des Objekts nach dem Dokument. Wichtiger ist der augenscheinlich gute Energiestandard einer Immobilie.

Bedeutung für Kaufinteressenten am größten
Noch das höchste Interesse am Energieausweis zeigen Kaufinteressenten. 48 Prozent der Kunden, die ein Objekt erwerben wollen, fragen laut der Makler nach dem Energiedokument. Aus gutem Grund: Ein niedriger Energiestandard weist auf nötige Sanierungsmaßnahmen und damit auf zusätzliche Kosten hin. Entsprechend setzen 44 Prozent der Befragten den Energieausweis bei Kaufobjekten auch als Werbeargument in Exposés ein. Wichtiger als die im Energieausweis dokumentierten Messwerte ist den Kaufinteressenten offensichtlich der klar erkennbare Sanierungsstatus. Sie wollen beispielsweise wissen, ob Fassade oder Dach gedämmt sind.

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Mietinteressenten überzeugt der Augenschein
Bei den Mietkunden zeigt sich die Situation noch deutlicher. Nur knapp ein Drittel der zukünftigen Mieter hat nach Auskunft der Befragten Interesse am Energieausweis. Konsequenter Weise nutzt auch nur knapp ein Drittel der befragten Makler das Dokument für die Werbung. Viel entscheidender ist für Mietkunden, ob die Fenster wärmeschutzverglast sind oder auf welchem Stand der Technik die Heizung ist. Diese Faktoren entscheiden über die Nebenkosten, die zum Mietzins hinzukommen. Die Mietinteressenten überzeugen sich nach Erfahrung der Befragten lieber anhand der sichtbaren Merkmale davon, was sie erwartet.

Die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2011 wurde in Zusammenarbeit von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen erstellt. Befragt wurden 397 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland.

Junge Paare auf der Beliebtheitsskala deutscher Immobilienmakler ganz oben

Junge Paare stehen als Miet- und Kaufinteressenten bei Maklern hoch im Kurs ? das zeigt der Marktmonitor Immobilien 2011, eine Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen / Alleinerziehende als...

Nürnberg, 20. Juli 2011. Junge Paare sind die beliebtesten Kunden deutscher Immobilienmakler. So das Ergebnis der repräsentativen Studie Marktmonitor Immobilien 2011. Für die Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen herausgegeben wird, wurden Makler aus ganz Deutschland befragt.

Beliebte Mietinteressenten: Junge Paare und Single-Frauen
Junge Paare sind für 66 Prozent der befragten Makler besonders beliebte Kunden bei Mietobjekten. In der Regel sorgen die jungen Pärchen mit zwei Einkommen für finanzielle Sicherheit. Je 58 Prozent schätzen auch Familien mit Kindern, die erfahrungsgemäß Wert auf langfristige Mietverhältnisse legen, sowie weibliche Singles als Mietinteressenten. Der naheliegende Grund für die Beliebtheit der Single-Frauen: Sie sind oft angenehme Mieterinnen, da sie es gerne ordentlich und sauber haben.

Rentner als Kaufinteressenten sehr beliebt
Bei Kaufobjekten rangieren junge Paare, die ihre Zukunft in den eigenen vier Wänden planen, sogar bei 77 Prozent der befragten Makler ganz oben auf der Beliebtheitsskala. 73 Prozent unterstützen auch Familien mit Kindern sehr gerne, das passende Eigenheim zu finden. Rentner, die ihren Lebensabend in der eigenen Immobilie verbringen wollen, zählen für 65 Prozent der Befragten zu ihren Lieblingskunden. Sie verfügen meist über einen sehr hohen Anteil an Eigenkapital, da sie ihr Erspartes investieren.

Eher ungern arbeiten die Makler mit Alleinerziehenden zusammen, deren finanzielle Situation oft auf wackeligen Beinen steht. Nur 29 Prozent der Befragten vermitteln bei Mietobjekten gerne Alleinerziehende und nur 33 Prozent beim Immobilienkauf.

Der Marktmonitor Immobilien 2011 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Für die Ziehung der Stichprobe und die Befragung der Unternehmen wurde das Immobilien-Professional-Panel (IPP) verwendet. Das IPP ist ein geschlossenes Panel, dem ausschließlich Fachleute aus der Immobilienbranche angehören. Es basiert auf der Adressdatenbank der Immowelt AG. Nach Bereinigung der Daten wurden für die Studie die Befragungsergebnisse von 397 Maklern aus ganz Deutschland ausgewertet.